Weinöffner

Man kann es kaum glauben, doch viele haben das Problem der lästigen kleinen Korkenstückchen in ihrem Glas noch immer. Mittlerweile war es schon fast eine reine Männertradition geworden, eine Weinflasche zu öffnen, denn Frauen klagten über schmerzende Hände und einen zu hohen Kraftaufwand beim Öffnen einer Flasche.

Dabei muss und sollte man sich das als Gastgeber schon längst nicht mehr zumuten. Die allseits bekannte Spirale, die oft leider viel zu tief in den Korken gedreht wurde, gibt es zwar noch immer, wurde jedoch mit kleinen Hilfsmittelchen optimiert. So gibt es sie jetzt glücklicherweise auch elektronisch und vollautomatisch zukaufen. Teilweise ganz einfach, per Knopfdruck bedienbar. Ein wiederaufladbarer Akku wird selbstverständlich mitgeliefert. Auch das Design des Weinöffners hat sich vielseitig verändert. Manch einen erkennt man als solchen gar nicht wieder. Es gibt sie aus Metall oder Edelstahl auf hochglanzpoliert oder verchromt. Das Kunststoffgehäuse, das die Technik verbirgt, kann schlicht in mattem schwarz gehalten werden oder auch bunt sein, für jeden ist etwas dabei. Man muss solch einen Weinöffner aber nicht unbedingt einzeln kaufen, viele sind integrierter Bestandteil eines Sets, das aus mehreren nützlichen Gerätschaften besteht. Beispielsweise: Weinthermometer, Kapselschneider, Abtropfring, Dekantierausgießer, Folienschneider, Tischständer, … nur um einige zu nennen. Doch was das allerbeste an diesen kleinen Wunderdingern ist, ist, dass selbst Kunststoffkorkenzieher absolut kein Problem für sie darstellen. Die Panik, die einen ereilte und so manchem die Schamesröte beim Öffnen einer Weinflasche in die Wangen trieb, gehören seit geraumer Zeit der Vergangenheit an. Die alte Spirale mit Holzgriff kann man nun getrost zum Erinnern an die alten schweißtreibenden Zeiten in die Vitrine verbannen.